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  Prag Bericht
 

Prag Skatetour


Am Freitag, den 21.07.2006 packte das Skateteam ihre Sachen und machte sich auf den Weg nach Prag. Tom, Kurthi, Frank und Kömi fuhren schon Vormittags los, die andere Hälfte mit Thomas, Robert, Patrick und Graumi fuhr erst gegen 14.30 Uhr los, da Thomas noch seine Pflicht als Abm´er im Schloss Trebsen erfüllen musste. Kaum im Nissan Micra losgefahren mussten wir feststellen, dass keiner von uns so richtig Ahnung hatte, wo es eigentlich lang geht. Thomas hat sich dann aber wieder erinnert und sagte uns : „Prag ist doch gleich hinter Grimma Ortsausgang ausgeschildert.“ (Übrigens einer der besten Witze die ich von ihm im Urlaub gehört habe!!!). Na ja, soweit, so schlecht, aber immerhin wussten wir das Prag die Hauptstadt von Tschechien ist und östlich von Deutschland liegt. Die fahrt war dafür ganz entspannend, da es ja gar nicht möglich ist im Micra, vollbeladen schneller als 110km/h zu fahren. Dafür gab´s witzige Spiele, warmes Wetter und viele Pausen, aufgrund Graumi´s geringem Blasenvolumen. Gleich hinter der Grenze war der blaue Himmel mit Wolken bedeckt und es fing an zu regnen. Aber na ja, von dem bisschen Regen haben wir uns auch nicht beeindrucken lassen und sind immer weiter in die Richtung gefahren, wo wir dachten das wir zum Stadtteil Troja zu unserem Zeltplatz kommen, wo die anderen schon mit aufgebauten Zelten auf uns warteten. Komplett in der Innstadt von Prag verfahren haben wir unseren Zeltplatz auf anhieb gefunden. Kaum zu glauben, es war aber so. Das Wetter hat sich auch wieder verbessert und so wurden wir vom Rest des Teams am Zeltplatz empfangen. Die Autos abgestellt, kurz die Sachen in das Zelt geschmissen, an die Rezeption gegangen um uns anzumelden und Tickets für die Straßenbahn zu kaufen und ab an den Stalinpark gefahren um ein wenig zu rollen. Aber bevor es zum rollen ging musste man ja noch ca. 300 Stufen bezwingen, welche wirklich ganz schön schlauchen. Das Wetter war schon wieder so warm geworden, dass es sehr anstrengend war lange zu skaten. Doch das störte Tom und Matthias alles nicht und sie hüpfend gleich nach 10Minuten fahren die sieben stufen. Ein wenig gefilmt, noch bis ca. um 18.00 Uhr skaten gewesen und ab in die Innstadt um etwas zu essen und auszuruhen. „ Ja ja, die fahrt in einem Nissan Micra ist anstrengender als man glaubt“. Kurz danach sind wir wieder zum Zeltplatz gefahren. Am Zeltplatz angekommen wurde sich kurz ausgeruht, ein wenig gewaschen und dann ging es wieder in die Stadt um den Durst zu löschen. Außer Patrick, er ist im Zelt geblieben um sich optimal für den nächsten Tag vorzubereiten. Wir sind in  Cocktail-Bar gegangen, haben uns in die Ecke gepflanzt und mussten uns zwischen ungefähr 500 verschiedenen Cocktails entscheiden. Und irgendwie hatte fast jeder in die scheiße gegriffen und sich für den falschen entschieden. Aber das Geld war ja immer noch nicht alle und somit hatte man ja noch ein versuch den richtigen zu erwischen, der wenigsten ein bisschen schmeckt. Nachdem jeder 2-3 Cocktails und eine Pizza zu sich genommen hatte, ging es wieder zum Zeltplatz um zu schlafen. Am nächsten Tag (Samstag) aufgestanden, so gegen um 12.00 Uhr mussten wir feststellen, dass im Schatten ca. 30 °C waren und die Sonne wie ein Toaster funktionierte, deshalb haben wir uns dazu entschlossen den anstrengenden Weg bis zur Rezeption zu bezwingen um uns ein Kasten Bier zu holen um uns erst mal zu ernähren und abzukühlen. So chillten wir erst mal drei Stunden gemütlich am Zeltplatz. Trotz der sinnlosen Wärme sind wir dann gegen 15.00 Uhr zum Stalinsquare gefahren. Da ging relativ viel und wir haben ein paar schöne Lines von uns gefilmt. Allerdings gab es einen, dem es nicht so richtig gut ging. Thomas hatte sich bei seiner Tätigkeit als Abm´er wohl überanstrengt und sich einen Sonnenstich geholt, wie er berichtete. Graumi, Frank und Kömi waren in der Stadt ein bisschen bummeln, weil sie ja nicht viel mit skaten am Hut haben. Die anderen fuhren noch weiter und filmten weiter, dass sie ein bisschen Videomaterial für ihr kommendes Video haben. Nachdem wir uns am Zeltplatz wieder Frischgemacht haben sind wir zum Essen an eine anliegen Kneipe gefahren haben wir einen Typen kennen gelernt mit Namen George.Er war komplett kaputt im Kopf und hatte den totalen scheiß zusammengelabert, aber er war in diesem Moment unser Kumpel, denn er hat für jeden von uns ein großes Bier geholt. (Noch mal dickes Lob an dich George). Am Abend war eigentlich das gleiche Spiel und es ging wieder in die Cocktail- Bar. Diesmal hatten wir mehr Glück mit den Bestellungen und die Cocktails gingen gut hinter. Als wir so gegen um 2 die Reise zum Zeltplatz antraten haben sich Matthias und Frank dazu entschlossen noch zu bleiben und eine Etage tiefer zum Strip-Club zu gehen. Nachdem sie an den Türstehern vorbei waren zogen sich die beiden die show noch rein und trudelten so gegen 04.30 Uhr wieder im Zeltplatz ein. Am nächsten Tag war das Wetter wieder konstant sinnlos warm und wir waren alle schon ziemlich fertig mit den Kräften. Tom, Thomas, Patrick und Robert sind dennoch in die Stadt gefahren, haben bei Kentucky Fried Chicken gefrühstückt und sind an einen Streetspot gefahren, an dem es fünf Stufen, sieben Stufen, vier Stufen, und eine Ledge gab und haben dort ein paar Lines von Tom, ein Trick von Patrick und einen von Thomas gefilmt. Thomas ist danach wieder zum Zeltplatz, weil er in diesen Tagen wirklich neben den Schuhen stand und er außerdem die Heimreise antreten wollte um am nächsten Tag (Montag) wieder arbeiten zu gehen. Patrick, Tom und ich (Robert) sind noch mal zum Stalinpark gefahren und mussten nach 10 Minuten fahren feststellen, dass es wirklich zwecklos ist bei der Hitze und bei der Körperlichen Verfassung zu skaten. Und siehe da, die Welt ist ja klein,haben wir auch noch ein paar Leipziger Skater getroffen.Eigentlich war ja geplant, das die Gruppe um Tom, Patrick, Matthias, Kömi und Mir noch ein Tag länger bleibt, aber das war zwecklos und deshalb sind wir dann zusammen am Sonntag Nachmittag nach Hause gefahren.Bei der Fahrt hat es dann noch mal angefangen zu regnen, aber das hat uns dann auch sonderlich wenig gestört. Diesmal sind wir ja mit zwei Autos zusammen gefahren und gleich nach der ersten großen Kreuzung nach dem Zeltplatz haben wir uns schon wieder verloren und haben uns wieder verfahren. Aber gleich an der ersten Tankstelle auf der Autobahn haben wir uns wieder gefunden uns sind dann wieder mehr oder weniger zusammen gefahren. Wir haben uns dann nur noch einmal wieder in Deutschland verfahren und dann haben wir schon irgendwie alles wieder nach Hause gefunden. Trotz des sehr heißem Wetter und der sehr kurzen Zeit hat es uns gut gefallen und wenn es möglich ist würden wir auch alle nächstes Jahr wieder nach Prag fahren. Vielen dank noch mal an alle die mit waren und für gute Laune gesorgt haben.(Ja auch du George) . Prag Skatetour 2006

Fotos gibts hier.


                                                                                        Bericht: Robert Haunstein

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Skateteam Grimma